Zu Gast bei EXTRA MOBILE

Das allseits bekannte und beliebte Gesangsduo Marshall und Alexander machte Station bei uns, um eine Fotoreihe für seine Tournee zu machen. Da beide ein Faible für Oldtimer haben, bot sich unsere Werkstatt-Atmosphäre ideal dafür an. Jay Alexander fuhr schon einige Oldtimerrallyes in unserem Team mit.

Test- und Einstellfahrt Nürburgring am 23. März 2014

berichtet von Jochen Extra

Wie jedes Jahr bot die FHR (Fahrergemeinschaft historischer Rennsport) auch 2014 am Anfang der Rennsaison ihren Testtag auf dem Nürburgring an. Er wird von vielen genutzt um neue oder über die Winterzeit verbesserte Rennwagen ohne den üblichen Rennstress zu testen und abzustimmen.

Auch wir nutzten die Gelegenheiten, um den Jaguar C-Type des Rothenberger Teams einer ersten Bewährungsprobe zu unterziehen.

Nachdem sich in der letzten Saison Schwachstellen im Bereich Bremsen und Fahrwerk herausgestellt hatten, nutzten wir die rennfreie Zeit, um die gesamte Bremsanlage zu optimieren und das Fahrwerk zu überholen und zu verbessern.

Es waren drei Turns von jeweils 45 Minuten zum Fahren vorgesehen, und schon nach den ersten Runden zeigte die Stoppuhr, dass unsere Bemühungen nicht umsonst gewesen waren. Der C-Type rannte wie die sprichwörtliche Sau, die Stoßdämpfer wurden noch etwas härter eingestellt und dann wurde die gesamte Zeit gefahren, was das Zeug hielt. Außer einem kleinen Ausflug ins Kiesbett gab es keine Probleme. Erleichterung machte sich breit – mit viel Vorfreude auf die kommende Saison.

Ebenfalls dabei waren zwei Invictas, Gulliver und Speedy, zwei ehemalige Werksrennwagen. Speedy soll diese Saison bei der Le-Mans- Classic an den Start gehen, wurde bei den Testfahrten jedoch durch eine undichte Wasserpumpe früh eingebremst, während Gulliver ohne Mucken seine Turns absolvierte.

FHR Test- und EinstelfahrtEs gab auch noch eine erfreuliche Begegnung am Rande. In der Box neben uns fand sich Oliver mit seinem Race E-Type ein. Dieses sehr schöne Auto hatten wir vor Jahren für Oliver nach einem kapitalen Crash neu aufgebaut und witzigerweise gewannen wir damals noch vor dem ersten Rennen einen Designpreis für das schönste Rennauto von Design-Guru Prof. James Kelly. Es gab einiges zu erzählen und ich freute mich richtig diesen E-Type wieder mal in Aktion zu sehen.

Spätnachmittags wurde die Box geräumt, alle Autos verladen, und es war deutlich zu spüren, wie alle auf die neue Saison fiebern. Mal schauen, was das Jahr so bringt.

 

Spa Six Hours 2013

berichtet von Jochen Extra, November 2013

Vom 20. bis 22. September stand wieder eine meiner Lieblingsveranstaltungen an. Die 6 Stunden von Spa sind eine der Top-Ereignisse im Rennkalender. Das Rothenberger Team, für die ich als Rennmechaniker tätig bin, reiste stilecht in einem historischen Renntransporter an, der an zentraler Stelle  im Fahrerlager geparkt wurde. Zum Einsatz kam mit der Startnummer 53 ein Jaguar C-Typ in einem 1-Stunden Rennen am Samstag Mittag und ein Shelby 3500 für das 6-Stunden Hauptrennen am Nachmittag.

Der C-Type, der bisher eher als Straßenauto genutzt wurde, zeigte leider im harten Rennbetrieb eine ungenügende Bremsleistung auf der Vorderachse. Da ist bis zum nächsten Einsatz noch etwas Engineering notwendig. Der Shelby hatte im Verlauf der 6 Stunden mehrmals mit Aussetzern in der Zündanlage zu kämpfen, ansonsten hielt er die lange Renndistanz problemlos durch, von einem kleinen Blechschaden einmal abgesehen. Nachdem um 22 Uhr die Zielflagge fiel, gab es für das gesamte Team vor dem Teambus noch ein mitternächtliches Barbecue, wie in den ‚good-old-days‘.

Adenau-Classic vom 26–28. Juli 2013

berichtet von Jochen Extra

Im Juli rief die Adenau-Classic, eine sehr schöne dreitägige Gleichmäßigkeitsrallye, an den Nürburgring. Karl-Heinz Piller trat mit seinem Competition Triumph GT 6+ an. Normalerweise nimmt mein Kollege Harald auf dem heißen Stuhl Platz, aber aus familiären Gründen war er verhindert und ich bin eingesprungen. Die Rallye beinhaltet zwei Tagesetappen quer durch die Vulkaneifel, wie üblich bei durchwachsenem Wetter. Lichtschranken, Schnittkontrollen, das übliche Programm. Als besonderes Highlight gibt es allerdings am Sonntag morgen zwei Stunden freies Fahren auf der abgesperrten Nordschleife. Keine Touristenfahrer, keine Motorräder, nur Old- und Youngtimer. 2 Stunden heißt 8 runden ‚volles Rohr‘. Der GT 6+ lief wie die sprichwörtliche Sau und danach war der Tank leer und die Reifen vollends hinüber. Am Mittag noch eine kleine Etappe, eine rustikale Siegesfeier und ab ging`s Richtung Heimat.

Eifel Classic vom 07–09. Juni 2012

berichtet von Jochen Extra, fotografiert vom Veranstalter

Mitten im Sommer ging es an den Nürburgring zur 04. Eifel-Classic, eine von der Motorsportpresse Stuttgart veranstalteten Rallye.

Hanspeter Verfürden und meine Wenigkeit im E-Type von Hanspeter und unsere Teamkollegen Michael und Ursula Weber, ebenfalls auf Jaguar E.

Die Eifel empfing uns typisch, nämlich kalt und regnerisch. Drei Tage rund durch die Eifel, und der Scheibenwischer kam nie zur Ruhe.

Die erste Etappe ging über 185 Km nach Kempenich, Bad Neuenahr, Insul und zurück an den Ring mit eine widersinnigen Wertungsprüfung auf der GP-Strecke (wer in aller Welt will die GP-Strecke mit einem 39er Schnitt fahren??). Spannend war die Tatsache , dass Jaguar der Hauptsponsor dieser Veranstaltung war und alle Jaguarfahrer ( jawohl, es gibt die 2-Klassengesellschaft! ) zu einem Abend in der Jaguar-Lounge inkl. reichhaltigem Essen und Trinken einlud. Ein sehr angenehmer und langer Abend mit reichlich Gelegenheit zu Gesprächen auch mit der Geschäftsführung von Jaguar Deutschland.

Die zweite Etappe der Rallye fand auf historischen Strecken des ehemaligen Eifelrennens sattt, das zum Teil auf öffentlichen Straßen ausgetragen wurde. Eingeschlossen waren einige Runden auf der legendären Nordschleife. Abends war dann die Gelegenheit, alle neuen Modelle von Jaguar Probe zu fahren. Hanspeter war sichtlich angetan vom neuen XKR-S, einem Geschoß mit über 500 PS.

Die Dritte Etappe führte über Alflen, Wittlich, Biersdorf, Schönecken zurück zum Ring mit schöner Siegesfeier im Eifeldorf.

Die Jaguar E liefen wie die Uhrwerke, Michael und Ursula durften sogar in einem Fernsehspot mitwirken und am Sonntag ging es wieder Richtung Heimat um die ganze Wäsche zu trocknen.